Das ist der Inhalt dieser Seite:
Das professionelle Korrektorat
Korrektorate in Deutschland suchen
Viele Freiberufler sind an Textpublikationen beteiligt
Fremdsprachliche Textpublikationen
Kurzer Hinweis zu den Regeln der Zeichensetzung
Ein Tipp zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Tipp: Einstufung bei der Krankenversicherung
Hinweis auf den Datenschutz



Das professionelle Korrektorat

Das freiberufliche Korrektorat umfasst als Berufsbild einen weiten Raum.
Nicht nur verschiedene Medien, sondern auch Textsorten können als entsprechende Einnahme- und Recherchequelle dienen.

Die Bearbeitung dieser Felder und die schrittweise Medialisierung durch das Internet (man beachte die steigende Zahl von Webverzeichnissen und den immer größer werdenden Bedarf an Webcontents) erschaffen weitere Arbeitsfelder, ebenso wie Möglichkeiten, die eigenen Dienste einem breiten Publikum anbieten zu können, beispielsweise durch den Eintrag in ein Branchenbuch- oder Verzeichnis.

Das freiberufliche Korrektorat ist ein Beruf, den man im klassischen Sinne zwar erlernen kann, andererseits jedoch auch von einer Vielzahl Branchenfremder ausgeübt wird.

Neben Rechtschreib- und Stilsicherheit bedarf es weiterhin auch fundierten Fachkenntnissen, um sich als freiberuflichers Korrektorat von der Vielzahl der Kolleginnen und Kollegen durch Spezialisierung auf ein Thema oder einen Arbeitsbereich abheben zu können.



Sich einen Namen zu machen in diesem hart umkämpften Bereich ist sicherlich nicht einfach, doch neben ausgewiesener beispielsweise bei Verlagen oder Agenturen erworbener Berufserfahrung, ist es sicherlich hilfreich, sich die vielseitigen Möglichkeiten der Selbstwerbung bzw. Auftragsannahme zunutze zu machen.

Gerade das Internet mit seinen vielgestaltigen Formen und Inhalten, bietet entsprechende Möglichkeiten, seine Korrektoratsdienste anzubieten, die Auftragsannahme- und Abgabe, wie auch den Kontakt zum Kunden vielfach zu erleichtern.

Datenaustausch und Kundenkontakt per Mail, wie auch eine preiswerte Eigenwerbung, die, was Reichweite und Verbreitung angeht, über alle Branchenbücher in Papierform und Zeitungsanzeigen hinaus geht, sind nur einige Merkmale der Schnittmenge freiberufliches Korrektorat und Internet.

Weiterhin bieten die verschiedensten Zugänge zum Netz auch räumliche Unabhängigkeit, was Kundenakquise, Recherchen und letztendlich auch das Erschließen neuer Arbeitsbereiche angeht.

Korrektorate in Deutschland suchen

Neben den bekannten Lektoraten gibt es auch die so genannten Korrektorate, deren Arbeit denen der Lektorate zwar ähnelt, jedoch nicht ganz so umfangreich ist.

Ein Korrektorat beschäftigt sich vor allem mit dem vorliegenden Manuskript direkt, die weitere Verwertung desselben überlassen sie in der Regel anderen Freiberuflern.

Dabei bearbeiten die freiberuflichen Korrektoren jedwede Art von Manuskript.
Es kann sich dabei also um einen wissenschaftlichen Text handeln, aber auch um die Vorlage für ein Buch aus dem Bereich der Belletristik, es kann eine Wanderkarte zu korrigieren sein oder ein Beitrag für eine Zeitschrift.

Die Korrektorate sind hier bei der Textart nicht festgelegt, teilweise werden auch Bilder korrigiert.
Das ist dann der Fall, wenn diese Bilder in den Text eingearbeitet sind und hinsichtlich des Layouts für den gesamten Text bearbeitet werden müssen.
Neben dem Layout werden natürlich auch die Rechtschreibung und Grammatik, die Stilistik und die Form vom Korrektor bearbeitet.

Die meisten Korrektorate bringen ihre Änderungen direkt in die vorliegende Datei des Kunden ein, es kann aber auch sein, dass eine Kopie des Textes erstellt wird.
So hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit, vorgeschlagene Änderungen nicht zu übernehmen, beziehungsweise sämtliche Änderungen genau zu verfolgen.

Abgerechnet wird in der Regel nach Fertigstellung der Korrektur.
Teilweise wird auch eine Honorarteilung vereinbart, das heißt, dass ein Teil des Honorars im Voraus fällig wird, der andere Teil nach Beendigung der Arbeit.

Einige Freiberufler bieten auch eine kostenlose Probe ihrer Arbeit an, dann wird meist die erste Seite eines Manuskripts kostenfrei korrigiert und erst bei Auftragserteilung fällt das gesamte Honorar an.

 

Viele Freiberufler sind an Textpublikationen beteiligt

Soll eine Textpublikation erstellt werden, so sind bis zur eigentlichen Veröffentlichung eine Vielzahl von Freiberuflern (und teilweise auch angestellten des Fachbereiches) beteiligt.

Zum Einen ist natürlich der Autor des Textes zu nennen, der die eigentliche Grundlage für die Veröffentlichung liefert. Teilweise bringt der Texter selbst Bilder und Zeichnungen in sein Werk mit ein, teilweise wird damit aber auch ein Grafiker beauftragt.

Dieser trifft zum Beispiel die Auswahl der Bilder, die den Inhalt des Textes gut veranschaulichen oder den Text zum Blickfang machen sollen.
Manchmal übernimmt diese Aufgabe auch ein Bildredakteur.

Wer eine Veröffentlichung anfertigen möchte, selbst aber nicht das nötigen Talent und Wissen zum Schreiben hat, kann auch einen Texter beauftragen. Dieser erstellt nach bestimmten Vorgaben hinsichtlich Thema, Inhalt, Umfang und Strukturierung des Textes die Arbeit.

Die jeweilige Textvorlage ergibt ein Manuskript, das von Korrektoren oder Lektoren durchgesehen wird.

Lektoren erfüllen auch die Aufgaben eines Korrektors, ihr Verantwortungsbereich kann auf Wunsch des Kunden aber noch weitergehen.

So werden vom Korrektor oder Lektor Rechtschreibung und grammatikalischer Ausdruck, Form und Stilistik kontrolliert und korrigiert, ein Lektor kann den Autor auf Wunsch bis zur eigentlichen Publikation begleiten.

Er kann die Verhandlungen mit Verlagen führen und die nötigen Termine vereinbaren.



Er kann auch Honorarverhandlungen führen und eine beratenden Funktion für die rechtliche Seite einer Publikation einnehmen.

Bei einigen Textpublikationen wird ein Texter oder ein Autor direkt vom Hersteller beauftragt, eine Veröffentlichung zu einem bestimmten Thema zu liefern, dann beauftragt aber meist auch der Hersteller ein Lektorat oder Korrektorat zur weiteren Bearbeitung des Textes.

 

Fremdsprachliche Textpublikationen

Für die Übersetzung fremdsprachliche Texte benötigen Sie eine freiberuflichen Übersetzer.

Ein Übersetzer überträgt bekanntlich von einer Ausgangssprache in die Zielsprache und umgekehrt. Dabei ist die Spezialisierung auf eine oder mehrere Sprache ebenso wichtig wie jene auf bestimmte Fachgebiete.

Die erworbene Kompetenz in diesem Bereich geht nämlich weit über das bloße Übersetzen hinaus. Vielmehr muss z.B. ein Übersetzer im Bereich Wirtschaftsrecht mindestens rudimentäre Kenntnisse in besagtem Thema besitzen.

Nur das alleinige Übertragen von einer Sprache in die andere ist zu wenig, da diese Arbeit mittlerweile auch halbwegs gut von spezieller Software erledigt werden kann.


Datenbank der Übersetzer

Freiberufliche Übersetzer finden Sie in Internet-Branchenbüchern. Sie übersetzen Ihre fremdsprachlichen Texte ins Deutsche und auch umgekehrt.


Kurzer Hinweis zu den Regeln der Zeichensetzung

Die deutsche Sprache gilt nicht umsonst als schwere Sprache, besonders die Zeichensetzung ist kompliziert und benötigt genaue Kenntnisse, um sie richtig anzuwenden.

Die Kommaregelung ist für viele Schreiber undurchschaubar, doch für das Lesen eines Textes sind die Kommas unverzichtbar.



Generell kann von der Verwendung von Satzzeichen nicht abgesehen werden, denn sie strukturieren den einzelnen Satz und damit den gesamten Text.

So ist es nur durch die Satzzeichen möglich, zu erkennen, welchen Aufbau der Satz hat oder welche Satzteile zusammengehören.


Im Freiberufler-Portal.de können Sie mehr über die Interpunktion und die deutschen Rechtschreibregeln efahren.
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Ein Tipp zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Jedem, der sich schon einmal mit der Berufsunfähigkeitsversicherung befasst hat, wird der Begriff der Überschussbeteiligung geläufig sein.

Zur Erklärung:
Die Versicherungsgesellschaften müssen die Beiträge in bestimmter Höhe kalkulieren. Dabei wird diese Höhe immer so angelegt, dass mehr Beiträge eingenommen werden, als tatsächlich benötigt werden. Damit werden die so genannten Bruttobeiträge errechnet.

Die Beiträge, die in Zukunft zu zahlen sind, dürfen diese Bruttobeiträge nicht übersteigen. Damit werden zum Teil sehr große Überschüsse erwirtschaftet.

Diese Überschüsse werden auf dem Kapitalmarkt angelegt und bringen so auch noch Zinsen. Die Versicherer beteiligen ihre Kunden an den Überschüssen.

Eine Möglichkeit dieser Beteiligung liegt darin, die Beiträge anzupassen.
Das hat den Vorteil, dass der Versicherte unmittelbar von der Vergünstigung profitiert. Gezahlt werden müssen dann die Nettobeiträge, die manchmal nur die Hälfte der Bruttobeiträge betragen.

Für Sie als Korrektor und Versicherter bedeutet das, dass Sie eine enorme Ersparnis haben können.
Allerdings können sich die Nettobeiträge auch wieder bis zu den Bruttobeiträgen steigern.

Einige Versicherungen haben ein ganz anderes System, wie die Kunden an der Erwirtschaftung des Überschusses beteiligt werden.
Sie als Freiberufler zahlen den Überschuss in Form einer Bonusrente aus.
Das heißt, die Kunden zahlen auch weiterhin die hohen Beiträge, bekommen später dann aber eine höhere Rente als die, die sie ursprünglich vereinbart hatten.

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass die Kunden im Prinzip auch die Rente hätten höher vereinbaren können und dafür höhere Beiträge hätten zahlen müssen – in dem Fall wäre wieder die zuerst beschriebene Form der Überschussbeteiligung in Kraft getreten.

Die dritte Möglichkeit ist, dass die Gelder bis zum Ende der Vertragslaufzeit gesammelt und dann ausbezahlt werden.
Der Vorteil ist laut Versicherungsgesellschaften, dass auch die Kunden etwas davon hätten, die die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht in Anspruch genommen hätten.

Die beste Variante ist auf jeden Fall die sofortige Verrechnung der Beiträge, denn hier kann der Kunde unmittelbar von den Vergünstigungen profitieren und muss nicht jahrelang darauf warten, an dem erwirtschafteten Überschuss teilhaben zu dürfen.

Es geht ja auch nicht darum, Geld anzulegen, sondern es soll das Risiko der Berufsunfähigkeit abgedeckt werden.

Tipp: Einstufung bei der Krankenversicherung

Die Versicherungsprämien, die jemand aus dem Korrektorat für die private Krankenversicherung zahlen muss, sind unabhängig vom Einkommen berechnet.


Folgende Kriterien sind für die Einstufung ausschlaggebend:

- Das Geschlecht.
Frauen zahlen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung und der Einstufung in eine andere Risikogruppe deutlich mehr.  
- Das Eintrittsalter.
Je älter der Antragsteller ist, desto höher wird sein Beitrag ausfallen.  
- Die Berufsgruppe.
Vergünstigungen erhalten zum Beispiel Angehörige des Öffentlichen Dienstes, für den Korrektor wird sich hierbei nichts bieten.  
- Tarifliche Leistungen.
Wer höhere Leistungen in Anspruch nehmen möchte, muss einen höheren Beitrag zahlen. Hier zählt zum Beispiel die gewünschte Chefarztbehandlung mit hinein.  
- Der Gesundheitszustand.

Sind Vorerkrankungen vorhanden, so kann das zu Risikozuschlägen führen, zu einer Staffelung der Leistungen oder zu Ausschlüssen von Leistungen. Teilweise wird der Antragsteller bei bestimmten Vorerkrankungen gar nicht erst aufgenommen.
Das gilt nicht für den Basistarif, hier sind die Versicherer verpflichtet, jeden Antragsteller aufzunehmen.  

Im Laufe der Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung kann der freiberufliche Korrektor damit rechnen, dass die Beiträge steigen.

Allgemeine Kostensteigerung werden auf alle Mitglieder umgelegt, auch eine erhöhte Kostenbelastung innerhalb des Tarifes (wenn zum Beispiel innerhalb des Tarifes viele Mitglieder hohe Kosten verursacht haben) oder eine nicht zutreffend berechnete Kopfschadenpauschale führt zu Steigerungen der Beitragssätze.

Werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Zugang zur privaten Krankenversicherung geändert, geht das ebenfalls in den meisten Fällen mit einer Kostensteigerung einher.

Weitere Gründe können die Veränderung der Mitgliederabwanderung oder eine Veränderung der steuerlichen Rahmenbedingungen sein.  

Der Beitrag wird aufgrund der so genannten Kopfschadenprofile berechnet, die zum Zeitpunkt der Ermittlung der Beiträge grundlegend sind.
Hierbei wird ein durchschnittlicher Beitrag errechnet, der theoretisch bis zum Ende der Lebenserwartung konstant bleibt.

In den ersten Jahren der Mitgliedschaft muss der Selbstständige daher höhere Krankenkassen-Beiträge zahlen, als tatsächlich für seine gesundheitliche Versorgung nötig werden. So werden Rückstellungen gebildet, die die höheren Kosten im Alter abfangen sollen.

Die Rückstellungen werden verzinst und so steigen die Beiträge später weniger stark an.  

Eine Veränderung der Beiträge muss nicht immer nach oben gehen, auch eine Senkung der Beiträge ist in bestimmten Fällen möglich. Bei steigenden Beiträgen besteht ein Kündigungsrecht.

 

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